BRETTEN. Am Sonntag waren die erste Frauenmannschaft des TV Langen zu Gast beim TV Bretten, um den dritten Spieltag der Hallensaison zu bestreiten. Das durch Krankheiten geschwächte Team wollte die am letzten Spieltage liegengelassenen Punkte wieder holen, um sich aus der Abstiegszone der Liga zu verabschieden.

Im ersten Spiel gegen den Gastgeber fanden die Langenerinnen im ersten Satz zunächst gut in ihr eigenes Spiel. Durch eine starke Brettener Abwehr konnte der Satz jedoch nicht so eindeutig entschieden werden wie Anfangs erhofft. Trotz allem gelang es den Langener Frauen am Ende den Satz mit 9:11 für sich zu entscheiden. Selbstsicher startete man in den zweiten Satz des Spiels, war sich seiner Sache anscheinend aber etwas zu sicher. Dadurch schlichen sich immer wieder Eigenfehler in das Spielgeschehen, sodass der Satz mit 11:6 recht deutlich abgegeben werden musste. Im folgenden Satz zeigte sowohl der TV Langen als auch der TV Bretten ein gutes Spiel, sodass der Satzgewinn hart umkämpft wurde. Am Ende hatte der TV Bretten die Nase leicht vorn und konnte so den dritten Satz für sich entscheiden. Die Faustballerinnen des TV Langen hatten sich für diesen Spieltag fest vorgenommen, beide Spiele zu gewinnen, dazu musste nun unbedingt der vierte Satz geholt werden. Die Langenerinnen starteten gut in diesen so wichtigen Satz, gerieten dann aber durch Eigenfehler und eine starke Leistung des Gegners einige Bälle in Rückstand. Somit stand es 10:6 für Bretten. Ein einziger Punkt hätte den Satz- und damit auch Spielgewinn für die Gegnerinnen bedeutet. Doch die Frauen von Trainer Oliver Kohm gaben an diesem Spieltag nicht so schnell auf und schafften das, woran keiner mehr geglaubt hatte. Durch eine gute Abwehr und eine starke Leistung von Schlagfrau Julia Mack machte man sechs Punkte in Folge und konnte den Satz noch mit 12:10 für sich entscheiden. Nun war das Spiel wieder völlig offen, für beide Mannschaften ein Sieg in greifbarer Nähe. Ein ständiges Hin und Her der Führung machte es für die Zuschauer besonders spannend. Am Ende hatte der TV Langen die stärkeren Nerven und entschied diesen so entscheidenden Satz durch ein Ass von Spielführerin Julia Mack mit 8:11 Bällen für sich.

 

Den Frauen aus der Sterzbachstadt blieb nicht all zu viel Zeit sich auszuruhen, denn direkt im Anschluss mussten sie gegen den TV Käfertal antreten. Klare Ansage von Trainer Oliver Kohm war es dieses Spiel nicht nochmals so knapp werden zu lassen wie das vorherige. Diese Aufforderung setzten die Frauen dann im ersten Satz auch gut um und entschieden diesen mit 11:7 für sich. Der TV Käfertal nutzte im zweiten Satz allerdings die missliche Lage der Langenerinnen mit nur einer Schlagfrau geschickt aus. Durch ihre Taktik bei Angaben sofort die Langener Schlagfrau rauszunehmen kam diese nun seltener zu guten Schlaggelegenheiten. Die Langenerinnen brauchten die folgenden zwei Sätze, um sich auf diese neue Spielweise des Gegners einzustellen, sodass sie nun, wie im Spiel zuvor in der Situation waren, den vierten Satz auf jeden Fall gewinnen zu müssen. Die Abwehr, bestehend aus Lisa Ackermann, Nicole Reiter und Maren Schlegler, zeigte hier eine überragende Leistung. Somit konnte dieser so entscheidende Satz abermals geholt werden. Im fünften Satz hatten die Frauen vom TV Langen sich dann endgültig auf die Spielweise der Käfertaler eingestellt und entschieden den entscheidenden Satz durch eine ruhige und souveräne Leistung mit 11:5 für sich.

Der TVL belohnte sich an diesem Tag selber für ihre Ausdauer und die meist gute Leistung mit 4 Punkten. Somit belegt die Mannschaft nach dem dritten Spieltag den 5. Platz und befindet sich damit im mittleren Tabellenfeld.

Es spielten: Lisa-Maria Ackermann, Julia Mack, Nicole Reiter, Maren Schlegler, Eva Steckhan, Jennifer Winter und Anke Büttner.

Am kommenden Sonntag findet der erste Heimspieltag der Frauen in dieser Saison statt. Gespielt wird in der Georg-Sehring-Halle, los geht es um 11 Uhr. Gegen den VfL Kirchen (2. Tabellenplatz) und gegen den TV Öschelbronn, die direkt hinter den Langenerinnen liegen, werden es wieder spannende Spiele werden.