KARBEN. Vergangenen Sonntag fand der einzige U16 Spieltag der männlichen Jugend in Karben statt. Mit dem klaren Ziel, sich für die westdeutschen Meisterschaften zu qualifizieren, trat das Team um Kapitän Patrick Reiter gegen die Mannschaften aus Dieburg und Rendel an. Da nur drei Mannschaften in dieser Runde vertreten sind, wurden Hin- und Rückspiele an einem Tag ausgetragen.

Im ersten Spiel des Tages trafen die Langener auf die Mannschaft aus Dieburg. Hier zeigte sich von Beginn an, dass das Langener Team mit einer kompakten Mannschaft angereist war. Die Jungs sind alle auf einem ähnlichen Leistungsniveau und präsentierten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Mit ruhigen Annahmen, einem konzentriertem Zuspiel und platziertem Überspiel konnte man einem um den anderen Punkt setzen. Der erste Satz ging mit einer soliden Leistung mit 11:6 an den TVL.

Auch im zweiten Satz konnten die Langener diese Leistung aufrechterhalten und den Satz mit 11:8 für sich entscheiden. Das Spiel ging folglich und verdient mit 2:0 an den TVL.

Im zweiten Spiel traf man auf den TV Rendel. Hier entwickelte sich ein sehr knappes Spiel mit dem besseren Ende für die Gastgeber. In diesem Spiel zeigten die Langener die eine oder andere Schwäche. Vor allem die Abwehr der kurz gespielten Bälle des Angreifers aus Rendel  gelang den Jungs aus Langen eher selten. „An diesem Defizit müssen wir unbedingt im Training arbeiten.“ sagte Trainer Oliver Kohm nach der Partie. Beide Sätze gingen sehr knapp, aber nicht unverdient, mit 11:9 an den TV Rendel.

Um die Chance auf den zweiten Platz, und damit die Qualifikation für die Meisterschaft zu wahren, mussten die Langener das nächste Spiel gegen Dieburg unbedingt gewinnen.

In diesem entscheidenden Spiel zeigte der TVL allerdings seine schwächste Leistung an diesem Tag. Die Gegner aus Dieburg traten aufgrund einer Verletzung nur zu viert an. Mit dieser Gegebenheit gingen die Jungs sehr fahrig und unkonzentriert um. Auf Langener Seite kam es zu vielen leichten Eigenfehlern, die der mangelnden Konzentration zuzuschreiben waren. Vor allem im zweiten Satz zerfiel die Mannschaft in fünf Einzelspieler, die es nur selten schafften die individuellen Schwächen und Fehler der Mitspieler gemeinsam auszubügeln. Trotz dieser bescheidenen Teamleistung gelang der 2:0 Sieg. Die Sätze gingen mit 11:7 und 12:10 an den TVL, der sich bereits damit für die Meisterschaft qualifiziert hatte.

Um die Spielrunde nicht mit solch einer Leistung abzuschließen und doch noch den möglichen Hessenmeister Titel zu ergattern, wollte der TVL im Rückspiel gegen Rendel nochmal alles geben.

Zum neuen Ziel, den Titel zu gewinnen, musste also eine klare Leistungssteigerung und ein deutlicher 2:0 Sieg her.

Zur großen Freude des Trainers gelang es auch, die im vorigen Spiel verlorene Konzentration und mannschaftliche Geschlossenheit, wieder zu erlangen. Die Langener präsentierten sich kämpferisch und technisch auf einem guten Niveau. Nur das Quäntchen Glück fehlte auf Langener Seite. Beide Sätze wurden jeweils in der Verlängerung mit 11:13 und 12:14 verloren.

Dies lässt für die kommenden Westdeutschen Meisterschaften am 08./09.02. in Oppau hoffen. Wenn die Jungs die Vorbereitung im Training nutzen und hart weiter arbeiten gibt es bestimmt die ein  oder andere positive Überraschung auf den Westdeutschen.

Für den TVL spielten: Simon Büttner, Silas Diehl, Daniel Pallauf, Robert Sauerborn, Patrick Reiter und Jonas Witzenhausen